
Ansichtskarte von Gadenstedt um 1915
Keramikfunde aus dem Ort deuten auf die vorrömische Eisenzeit (700 v. Chr.) als Gründungszeit des Dorfes Gadenstedt hin.
Das Junkerdorf Gadenstedt war bereits im Jahr 822 im Schenkungsregister des Klosters Corvey genannt. Der Edelhofbesitzer Osdac hatte den Ort "Gudianstede" dem Kloster Corvey vermacht. Das Rittergut läßt sich bis 1126 n. Chr. nachweisen.
In einer bischöflichen Urkunde von 1230 werden die Namen Hermann und Johann von Gadenstedt erwähnt. Es könnte sich um Söhne und Enkel des ersten Gadenstedter Vogts handeln, der die Abgaben für das Michaeliskloster in Fulda, zu dem Gadenstedt gekommen war, einzuziehen hatte.
Aus den im Mittelalter bestehenden 48 Höfen hat sich ein blühendes Dorf entwickelt. Ein großer Aufschwung kam durch die "Ilseder Hütte" 1856, die vor einigen Jahren leider stillgelegt wurde.
Im Jahr 1972 feierte Gadenstedt sein 1150-jähriges Bestehen.
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Ansichtskarte von Gadenstedt um 1923
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Luftaufnahme von Gadenstedt um 1967
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Die Heimatstuben bergen einige Schätze, die ein Bild vom Leben vergangener Jahre
und von der Entwicklung dieser Ortschaft wiedergeben.
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